Ich kann keine Nähe ertragen. Sie erstickt mich, raubt mir die Luft zum atmen. Manchmal habe ich das Gefühl ich löse mich auf. Die Gefahr, dass es jemand wagen könnte zu nahe an meine Mauer zu treten und nur einen Blick dahinter zu werfen versetzt mich in Panik. Ich habe Angst davor, dass mir meine recht perfekte Maske doch verrutschen könnte. Ich bin eine gute Schauspielerin, aber trotzdem befürchte ich meinen Text doch einmal zu vergessen. Lange hält es niemand bei mir aus. Irgendwann stoße ich sie alle weg. Werde kalt. Abweisend. Flüchte mich in Ausreden und Lügen. Ich ziehe mich zurück und lasse niemanden mehr an mich heran. Seit einiger Zeit ist mir niemand mehr geblieben. Alle sind sie gegangen. Aber es macht mir nichts aus. Vielleicht sollte es das, aber ich fühle mich sicher so. Wohl. Besser. Obwohl alle sagen sie wären wichtig, man könnte ohne diese Menschen, die sie Freunde nennen, nicht Leben.
dein blog gefällt mir sehr!
AntwortenLöschenich mag, wie du schreibst und was
liebste grüße
mary
Danke, ich deinen auch, deswegen verfolge ich dich ja :)
AntwortenLöschenDie Sache mit der Nähe versuche ich mir in letzter Zeit so zu erklären: Die Menschen, mit denen ich mich umgebe, reichen mir einfach nicht. Sie sind zu flach. Wenn ich mir vorstelle, sie hinter diese (wie du sehr treffend beschrieben hast) Mauer lasse, passiert es schnell, dass sie mich nicht verstehen und ich es im Nachhinein bereue, sie "hineingelassen" zu haben. Vielleichten sollten gerade Menschen, die sensibler und verletzlicher sind, wie wir, nach den richtigen Menschen suchen, die mit dem umgehen können, was hinter der Fassade steckt. Und meistens sind das eben auch nur die Menschen, die selbst derartige Verletzlichkeit besitzen. Gleiches gesellt sich zu Gleichem und es ist wohl besser, die wenigen Tiefen zu haben, als viele oberfläliche Menschen.
danke :)
AntwortenLöschenich mag deinen Blog ich verfolg dich mal :)
vll hast du ja lust mich auch zu verfolgen :) ?