18 Februar 2012

#215

Wirre Gedanken begleiteten mich an diesem verregneten Samstagmorgen. Der Himmel ist trüb, verdeckt vom Nebel. Erinnerungen die immer wiederkehren, unter hundert verworrenen Emotionen. Alles ist mir so unheimlich fremd, in dieser Welt voller Hass, Lügen und Egoismus. Scheinbar ist keine Rettung in Sicht, kein klarer Gedanke den ich fassen kann. So viele Hoffnungen waren mal da, irgendwann, vor Ewigkeiten. Und nun ist da diese Angst. Denn Liebe wird über kurz oder lang immer zu Hass, sowie der Tag zur Nacht wird und das Leben mit dem Tod endet.

Es sind Tatsachen und das Ding dazwischen ist und bleibt die Zeit. Selbst Fische, die gegen den Strom schwimmen können, kommen dagegen nicht an. Da ist nichts zu machen. Selbst gegen das Dunkle, das tief in mir steckt und gegen den Hauch von Wahnsinn – der mein bizarres Verhalten entschuldigt – kann man nichts machen. 

Die Angst, sie beherrscht mich, lässt mich nicht atmen. Stillstand droht.

Ich wünschte, es würde endlich anfangen zu regnen. Die Wolken würden vertrocknen, verschwinden und ein wenig Platz, für ein bisschen Sonne machen.

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