08 Februar 2012

#205

Die Stille der Einsamkeit trägt mich hinfort. Sie ist nicht leise, sondern unerträglich laut. Sie macht mein Herz taub für diese Welt. Sie schleicht sich in meinen Körper und verbreitet sich wie ein tödliches Gift. Meine Gedanken macht sie müde und raubt mir den Schlaf. Sie lässt mich Dinge sehen und erzählt mir Lügen, bis ich irgendwann anfange ihnen Glauben zu schenken. Um mich herum verliert alles andere an Bedeutung. Manchmal wäre es ein Segen, könnte die Zeit gefriert. Nun wünsche ich mir sehnlich, sie würde rinnen, wie mein Blut.

Diese Stille, lässt mich frieren, verfolgt mich und frisst mit Freuden meine Seele.

1 Kommentar:

  1. du bist oft für einige momente nicht alleine und weißt es nur nicht. nämlich immer, wenn ich an dich denke und das ist gar nicht so selten.
    fühl dich in den arm genommen <3

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