01 Februar 2012

#198

Tausend Gedanken jagen mir durch den Kopf. Sind flüssig wie Wasser und eingefroren in den Sekundenbruchteilen dieses Lebens. Mein Versuch sie in kleine Splitter zu zerschlagen scheitert. Sie wandern nur in Richtung Herz, wo sie sich festsetzen und es bluten lassen.


Und innerlich verbluten zu müssen, erzeugt bei mir die Angst, die mich dem Blut einen Weg nach draußen zeigen lässt. Ich schneide meinen Körper auf, damit all die ungeweinten Tränen raus fließen können. Von meinem Herzen kommend tropfen sie nach und nach zu Boden. Flüssig wie Wasser und in den Erinnerungen eingefroren.

1 Kommentar:

  1. das ist natürlich schwierig...normalerweise, sollte einem der therapeut ja helfen sich zu öffnen indem er einem zeit gibt, auch andere sachen (ich rede mit meiner über kinofilme und philosophen^^) besprochen werden und er zur not fragen stellt, wenn es hapert. die hatte ich dann aber auch halbwegs beantwortet. ok, die meisten sachen habe ich nicht in ihrer dramatik dargestellt... bilder halfen manchmal auch sehr gut.

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