21 Januar 2012

#184

Depressionen begleiten mich täglich auf Schritt und Tritt. Da ist die Leere und der Wunsch zu Sterben. Dabei hätte ich eigentlich nur gerne einen Fixpunkt in meinem Leben. Etwas für das es sich lohnt zu kämpfen und zu leben. Etwas das mir Kraft gibt und Mut. Denn manchmal macht mir auch das Ende Angst. In meinen "Phasen", wie es meine Eltern oft so schön nennen mögen, wünsche ich es mir herbei, doch im selben Augenblick auch wieder nicht. Irgendwo ist da nämlich immer noch ein kleiner Hoffnungsschimmer,  dass alles irgendwann besser werden kann. Ich würde auf irgendein Anzeichen der Besserung warten, doch fehlt mir die Kraft. Die Kraft zu warten und die Kraft zu kämpfen.

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