11 Dezember 2011

#131

Celina, wie sie in der Badewanne liegt und sich die Klinge nimmt. Schaut, wie das Blut langsam in das Wasser tropft. Dann immer schneller. Wie sich rote Muster bilden, die sich ausweiten. Schön. Beruhigend. Celina an irgendeiner Grenze, behauptet man, doch Celina weiß, dass das nicht so ist. Es liegt an dieser Tortur, die weder das eine noch das andere sein kann. Das kann auch niemand anderes verstehen oder bemitleiden.
Celina, das ist die, die in meinem Kopf steckt, wenn sie will und die mich verlässt, wenn sie will. Celina, das ist die, die mich entweder führt und hält oder fallen lässt, wenn ihr danach ist.

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