06 November 2011

#95

Alles was eure Blicke mir zurufen ist ein spottendes „Träumerin“. Ich muss mich absichern, schützen vor euch und euren Worten - mit Sand der feucht an mir klebt, und hart wird wie Beton. Ihr bindet mich an euch. Doch mein Herz wandert. Es wandert zwischen den Wolken und meinen geschriebenen Zeilen. Aber es wird aufhören zuschlagen. Verkümmern. Es wird zwar singen wie ein Vogel, gefangen im Käfig, aber es singt nur weil ich den Horizont sehen kann. Ihr seht Berge, aber ich sehe hindurch, ich sehe ein anderes Leben.

3 Kommentare:

  1. Du schreibst so ergreifend.
    Ich bin richtig begeistert.
    Weiter so.

    Allerherzlichste Grüße.
    http://sommerhollywoodschaukel.blogspot.com/

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  2. Wunderschöner Text! Hast Du ihn selbst geschrieben?
    Alles Liebe :)

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