05 November 2011

#94

Von Zeit zu Zeit, da täusche ich mir selbst vor, mich ein weiteres Mal für ein Leben entschieden zu haben, gegen das ich mich doch schon lange entschlossen habe. Für das ich mich eigentlich zwangsweise entschlossen habe müsste, weil ich mit mir zu weit gegangen bin. Ich lüge mich durch die Tage, um überhaupt leben zu können. Ich bleibe an jenem Punkt stehen, an dem das Denken beginnen müsste und entsage meinem Verstand, um diese Abscheulichkeit meines Lebens überhaupt ertragen zu können.

4 Kommentare:

  1. nein, nein! sag sowas nicht! denn das ist er auf gar keinen fall.

    trauriger eintrag übrigens

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  2. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen kann, außer dass es wundervoll ist.

    Schlussendlich ist es die Resignation, die einen aufrecht erhällt, die Fassade des Lebens weiterhin bestehen lässt, auch wen es einem egal geworden ist.

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  3. dann bedanke ich mich ganz herlich dafür!

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