02 Oktober 2011

#24

Jahre später,
da sagte man mir, dass ich
unausstehlich wurde.
Ich redete wirres Zeug.
Saß nie still.
Rauchte unentwegt.
Und trank zuviel.

Es war ein ewig,
nicht enden wollender Sud
aus Versagen. Schmerz.
Und Einsamkeit.
Tagelang lag ich
eingerollt im Bett.
Und irgendwann wich
all die Trauer.
Und ich war nur noch
Leere.

1 Kommentar:

  1. Ich denke das in all den Dingen, die ich vollführe. Es ist einfacher, weil die Enttäuschung so nicht allzu groß werden kann.

    Sind nicht alle Texte ehemalige Gedanken? Natürlich, nicht jeder lässt sich beim Schreiben auf die Emotionale Bindung zu seinem Text ein, doch ist das nicht auch besser so? Es erspart einem die ständig nervenden Worte von Freunden und Bekannten, die sich sorgen machen, weil die Texte negativer sind, als sie mich kennen.
    Auch deshalb sehe ich meine Texte nicht als besonders an, vielleicht sollte ich anfangen so zu schreiben, wie man mich sieht...

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